Meditation und Stressreduktion

Über mich

Tomas Fronza - Musiker, zertifizierter Meditations-Trainer, MBSR-Lehrer i.A., 

Geboren bin ich am 01. Dezember 1969 in den wunderschönen Dolomiten des Trentino, habe aber fast mein ganzes Leben in Deutschland und davon die meiste Zeit in Nordrhein-Westfalen verbracht. Anderthalb Jahre habe ich in Westaustralien gelebt und bin in meinen 30 Jahren als Berufs-Musiker in der ganzen Welt herumgekommen. China, Indien, Russland, der Maghreb, die USA und natürlich weite Teile Europas durfte ich kennenlernen und freue mich besonders darüber, fast jeden Winkel des schönen Deutschlands bereist zu haben. Als Halbitaliener, bin ich von meiner deutsch-protestantischen Mutter römisch-katholisch erzogen worden, eine herzensguten Frau, von der ein Mensch meisterlich über Liebe und Mitgefühl lernen konnte,. Diese Liebe hielt mich mit 19 allerdings nicht davon ab, den Dienst an der Waffe zu wählen. Das Ende des kalten Krieges '89, den Golfkrieg '90, und den Jugoslawienkrieg '91, nahm ich aus der Perspektive eines Wehrpflichtigen- bzw. Reserve-Unteroffiziers der Miltärpolizei wahr, was mich nach Entlassung aus dem 15 monatigen Wehrdienst zu einer, 1992 erfolgreichen, Nachverweigerung erwog. In der Folge holte ich meine Fachhochschulreife im Bereich des Sozialwesens (Psychologie, Soziologie und Pädagogik)nach, arbeitete ein Jahr als Praktikant in einem Kindergarten únd nach vielen anderen kleinen Jobs in allen möglichen Lebensbereichen, noch etwa anderthalb Jahre als Pflegehelfer und - schüler im Bereich der geschlossenen Gerontopsychatrie einer großen Landesklinik; eine Erfahrung, die bei mir viele Fragen zum Wesen des menschlichen Geistes aufwarf.
Meine wichtigste spirituelle Inspiration im Erwachsenenalter hatte ich letztendlich durch einen Buddhisten, der mich nachhaltig beeindruckte. Der Onkel meiner damaligen Freundin war ein erfahrener Meditierer und Kenner des Dharma aus Sicht von Chögyam Trungpas Shambala-Weg, einer atheistischen, nahezu unreligiösen Form der spirituellen Haltung, mit der dazugehörigen Meditationspraxis, die sich in diesem Mann bis heute authentisch wiederspiegelt und die mich seitdem nicht mehr losgelassen hat. Das war 1992 und es folgten Jahre des theoretischen Dharma-Selbst-Studiums und des Reisens auf Buddhas Spuren, aber keinerlei Hingebabe an eine Meditationpraxis. Ein Lehrer sollte gefunden werden, der dann 1996 auch in Form eines unorthodoxen Mönchs der Soto-Linie des japanischen Zen erschien. In seinem Dojo wurde meditiert, gearbeitet und der Kopf gewaschen, als wenn es kein Morgen mehr gäbe, und letzteres ist ja nun auch tatsächlich kein unrealistisches Szenario. 
In den etwa 3 Jahren intensiven Lernens der Shikantaza-Meditation, der "reinen Form des Sitzens" im Zazen, welche mit der Shambala-Meditation nahezu identisch ist, und den persönlichen Schwierigkeiten, die mit der handfesten Praxis unweigerlich einhergehen, habe ich eines der größten Geschenke meines Lebens erhalten: Meine eigene Meditations-Praxis anleiten und dadurch auch andere in dieser Technik anleiten können, was ich nun seit fast 30 Jahren auch regelmäßig und diszipliniert tue. Meine momentane Meditations Praxis umfasst, mit vorbereitenden Übungen, etwa zwei Stunden täglich. Zusätzlich zum Meditationsunterricht, folgte ich dem sehr, sehr nachdrücklichen Rat meines damaligen Lehrers, mein musikalisches Brot doch auf der Strasse zu verdienen. Weit mehr als die von ihm eingeforderten 7 Jahre, habe ich Sommers wie Winters, überall auf der Welt, mit meinem Blasinstrumentes Didgeridoo, auf der Strasse gesessen und musiziert. Das zeitweise Leben und Arbeiten im öffentlichen Raum, um eine wirklich tiefe Verbindung zu den ganz alltäglichen Problemen und lebensumständen, der oftmals ganz mittel- und wohnungslosen Menschen zu bekommen, ist im Zen eine nicht ungängige Praxis. Erst zur Geburt meines Sohnes im Jahr 2008, war der Umzug zu einer Band und zur Bühnenmusik gänzlich vollzogen und meine Nomadenjahre vorbei. Ich bin seitdem mit meiner geliebten Partnerin in Herford ansässig und seit 2013 auch noch Vater einer Tochter. Im Jahr 2003 begann ich, nach mehrmonatiger Anleitung von zwei hervorragenden Lehrenden, mit meiner bis heute andauernden Yogaroutine, die für mich einen wichtigen körperlichen Kontrapunkt zur meditativen Geistesschau darstellt.
Im Januar 2025 wurde ich mit Fokaler Dystonie diagnostiziert, eine anerkannten Berufskrankheit unter Musikern, die meine Feinmotorik, vor allem im Bereich meines Lippenansatzes so beinträchtigt, dass ein Auftreten in gewohnter Form von heute auf morgen nicht mehr möglich und ich mich genötigt sah, mir zwingende Gedanken zu meiner beruflichen Zukunft zu machen. 
Wie so oft in meinem Leben, wenn Tod, Krankheit Vergänglichkeit, Rückschläge und unbequeme Überraschungen auf der Matte standen und alles Gewohnte in seine Einzelteile zerfiel, war da diese innere Basis, diese Energie, deutlich spürbar, die mir aus der Meditation inzwischen bekannt und "ans Herz gewachsen war". Nach einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit fasste ich den Beschluss, nach der Musik auch einen weiteren meiner Lebensschwerpunkt zu professionalisieren und eine weitere Berufung zu meinem Beruf zu machen. Im Mai 2025 begann ich deshalb einen Zertifikatslehrgang zum staatlich zertifizierten Meditations-Trainer, den ich 4 Monate unter Regelstudienzeit mit der Note 1,0 abschloss. Meine Ausbildung zum MBSR-Lehrer begann im September 2025 und findet im November 2026 ihren Abschluss mit dem Zertifikat des MBSR Berufsverbandesn und der Mitgliedschaft im MBSR Berufsverband. Seit einiger Zeit biete ich Trainings in verschiedenen Meditationsstilen an. Auch die Musik und die Auftritte finden langsam zurück in mein Leben, allerdings mit anderen Instrumenten, vorest ohne Didgeridoo und auch nicht in der gewohnten Häufigkeit, was mir ganz recht ist. 
Einen direkten spirituelen Lehrer habe ich momentan nicht, was sich aber wieder ändern wird. Ich bin derweil aber in guten Händen: Anfang der 90er habe ich einen Freund meines Jüngeren Bruders dazu inspiriert, es mir gleich zu tun, nach Indien zu fahren und buddhistische Meditation zu lernen. Heute inspiriert er mich zurück, ist mein wichtiger mystischer Freund, mein spiritueller Berater, erfahrener Meditierer, Lama der Namkha Kyungdzong Tradition des tibetischen Buddhismus, renommierter Übersetzer für Pali und Sanskrit, sowie Dr. Phil und Dozent für Tibetologe. 

Das sind die groben Züge meiner wunderbaren und wahrlich festlichen Reise, auf deren weiteren Verlauf ich freudig blicke!